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Foto-Serie: Mit Alan rund um die Welt

etwa 5 Stunden


Tauchen Sie jeden DONNERSTAG der ungeraden Wochen bis zum Start der Vendée Globe 2020 in das bisherige Leben von Alan Roura ein. Dank der Foto-Serie «Mit Alan rund um die Welt» können Sie den 26-jährigen Skipper und einzigen Schweizer Teilnehmer vor dem Start der Vendée Globe am kommenden 8. November noch besser kennenlernen.

Folge 14 | 2013

Alan, der jetzt im Süden lebt, nimmt an allen italienischen Rennen teil und nutzt dies, um sich für die Einhandqualifikation für den Mini-Transat zu qualifizieren und dafür das nötige Geld aufzubringen. Im Alter von 20 Jahren stand er als Jüngster einer Ausgabe, die in die Geschichte eingehen wird, am Start des einleitendsten transatlantischen Rennens... Nach zwei Wochen des Wartens in Douarnenez verhinderten heftige Stürme im Golf von Biskaya die Abfahrt des Veranstalters, und die Flotte von 84 "Ministes" machte sich schliesslich über einen Zwischenstopp auf den Kanarischen Inseln auf den Weg nach Guadeloupe. Die erste Etappe wurde neutralisiert und nach 24 Stunden Renndauer abgesagt, um zwei Wochen später eine zweite Abfahrt von Spanien aus zu unternehmen: direkter Kurs auf die Westindischen Inseln! Alan ist einer der enthusiastischsten Befürworter dieses beispiellosen "Mega-Mini-Transats", den er in der Prototype-Rangliste auf Platz 11 (18 insgesamt) beenden wird!

Folge 13 | 2012

In Neukaledonien kündigte Alan seinen Eltern an, dass er eine neue Herausforderung annehmen wolle: die Teilnahme am Mini-Transat, der ein Jahr später von Douarnenez in der Bretagne aus in See stechen sollte. Mit dem verkauften Familienboot war es auf einem alten Mini, der fast so alt war wie er, den der junge Schweizer ins Visier nahm: Navman, Nummer 284. Ein Boot in der Königin-Kategorie der Prototypen. Alle aus Holz, das ihn all seine mageren Ersparnisse kosten wird. Es geht los für zwei Jahre der Vorbereitung auf den Finisterian Point, die Reparatur des alten Rumpfes, dann eine Reihe von Qualifikationsrennen und dann die Enttäuschungen. Eine Demontage auf der Mini-Fastnet. Zurück in der Schweiz dann für eine grosse Reparatur-, Optimierungs- und Zuverlässigkeitsarbeiten im Familiengarten. Es ist ein ganz anderes Boot und ein ganz anderer Segler nehmen dann wieder an Rennen teil. 

Folge 12 | 2011

Alan wiederum ist Yachtvorbereiter und die Nummer eins der Besatzungsmitglieder bei den Auckland-Regatten und setzt seine maritime Ausbildung fort. Nun davon überzeugt, dass sich seine Karriere in der Nähe von Segelbooten abspielen wird, kehrt der 18-Jährige kurz nach Europa zurück, gerade genug Zeit, um an seinem Geburtstag seinen Yachtmaster (Berufsskipperdiplom) zu validieren. Diese offizielle Anerkennung seiner Fähigkeiten wird es ihm ermöglichen, als Erster Offizier auf einer Yacht in Italien zu arbeiten und dann zum Kapitän einer grossen Schweizer Familie auf dem Genfer See ernannt zu werden. Das Ende des Familienausflugs rückt näher… aus einem kleinen Seemann wird ein Mann!

Folge 11 | 2010

Alan und sein Vater veranstalten eine trans-pazifische Silvesterparty. Beidhändig und ohne Lotsen nach einer Stunde Fahrt in Richtung Venezuela, den ABC-Inseln und dann auf direktem Kurs nach Kolumbien, bevor sie Panama erreichen und dessen Kanal überqueren. Dann ging es auf DIE grosse Überfahrt, mit einem ersten Stopp in Las Perlas zur Feier von Alans 17. Geburtstag, einem zweiten Stopp auf den Galapagos-Inseln und dann 25 Tage auf See zu den Marquesas. Eine kurze Woche verbrachte er dort, um Jacques Brel die letzte Ehre zu erweisen, und nun sind Vater und Sohn wieder auf dem Wasser, auf dem Weg nach Tuamotu und dann nach Tahiti. Zwei Monate lang wird Alan auf verschiedenen Yachten arbeiten, bevor er mit seiner berühmten Tätowierung hinter seinem rechten Ohr abreist. Eine kurze Passage durch die Gesellschaftsinseln, bevor sie anderthalb Monate in Tonga verbringen und sich für mehrere Monate in Neuseeland niederlassen.

Folge 10 | 2009

Erneut macht Alan Station auf Martinique, wo er wieder als Charter-Skipper arbeiten kann und seine Freizeit ganz den Regatten widmen kann. Ob solo oder zu zweit mit einem seiner Kumpels – der 16-jährige Genfer behält seinen unbändigen Hunger auf Regatten. Er macht dabei auch seine ersten bitteren Erfahrungen mit Havarien: zuerst bremst ihn ein Mastbruch, später ein gebrochenes Ruderblatt. Alan erlernt dabei die Kunst der Reparatur, aber auch alles über Material, Elektronik und Mechanik. Er kehrt Ende des Jahres nach Grenada zurück, um eine Pazifik-Überquerung vorzubereiten, die er gemeinsam mit seinem Vater unternehmen will. 

Folge 9 | 2008

Auf Grenada werden Vater und Sohn auf einer Privatinsel angeheuert. Alans Vater arbeitet bei der Blechwaren-Herstellung für einen geplanten Hotelkomplex, während Alan im Yachthafen die Rolle des Hafenmeisters einnimmt. Dieser verantwortungsvolle Posten ermöglicht es Alan, genügend Geld zu sparen, um sein erstes Boot zu kaufen, die Mini 6.50 Nummer 62, die er «Gift» nennt. Dieses Boot wurde bei der Mini Transat 1989 aufgegeben und strandete auf Grenada. Alan wird zahlreiche Stunden damit verbringen, das Boot auf Vordermann zu bringen und seetauglich zu machen, bevor er an so vielen Regatten wie möglich teilnehmen kann.

Folge 8 | 2007

Alan darf ab und zu tagsüber als Skipper an Bord der Charters arbeiten und vertieft seine Navigations-Studien, bevor er an seiner ersten Regatta teilnimmt: die «Heineken Regatta». Mit seinem Freund Bryan bilden die beiden das jüngste Duo an Bord einer Mini 6,50 und dieses Boot weckt in Alan die Leidenschaft für Regatten. Er will sich unbedingt sein erstes Segelboot kaufen.

Folge 7 | 2006

Die Rouras nehmen Kurs auf Venezuela. Alan ist nun 13 Jahre alt und entscheidet sich, die Beschulung durch seine Mutter zu beenden. Was er will, ist mit seinem Vater zu arbeiten, um sich sein erstes Boot leisten zu können. Sie bauen im Golf von Cariaco eine Schiffswerft mit einem Travelift, einem fahrbaren Kran zum Transport von Schiffen. Der junge Schweizer hat nun zwar weniger Zeit zum Segeln, lernt aber alles über die verschiedenen Berufe im maritimen Milieu. Acht Monate später kehren Alan und sein Vater nach Martinique zurück, wo sie bei einer Charter-Gesellschaft einen Job erhalten. 


Folge 6 | 2005

Familie Roura macht einen Abstecher nach Hause. Nach weiteren Segelfahrten in den Antillen bis nach Guadeloupe kehren alle in die Schweiz zurück, um ein paar Monate im Familien-Chalet zu verbringen. Die Rückreise über den Atlantik wird Alan nicht bestreiten. Er darf erst auf der letzten Etappe wieder aufs Boot, zwischen den Balearen und Südfrankreich. Dieser Abstecher auf festen Boden bestätigt Alan nur eines: dass er auf dem Meer glücklicher ist…


Folge 5 | 2004

Familie Roura macht einen Abstecher nach Hause. Nach weiteren Segelfahrten in den Antillen bis nach Guadeloupe kehren alle in die Schweiz zurück, um ein paar Monate im Familien-Chalet zu verbringen. Die Rückreise über den Atlantik wird Alan nicht bestreiten. Er darf erst auf der letzten Etappe wieder aufs Boot, zwischen den Balearen und Südfrankreich. Dieser Abstecher auf festen Boden bestätigt Alan nur eines: dass er auf dem Meer glücklicher ist…



Folge 4 | 2003

Mit 9 Jahren feiert der kleine Alan seine Transatlantik-Premiere, als die «Ludmilla» vor Sainte-Anne auf der Karibik-Insel Martinique ankert. Die Familie wird dort vier Monate verbringen, bevor sie nach St. Vincent und die Grenadinen und danach weiter nach Venezuela segelt. Alan, der an Bord unterrichtet wird, lernt ausserdem bei den Tauchgängen mit seinem Vater viel über das Leben. So bringt er sich die Schmuckherstellung aus schwarzen Korallen bei, die er an den Stränden sammelt und an andere Boote verkauft. Er versucht sich sogar im Zeichnen einer Mini 6.50 und einer IMOCA 60.

Folge 3 | 2002

Mit 9 Jahren feiert der kleine Alan seine Transatlantik-Premiere, als die «Ludmilla» vor Sainte-Anne auf der Karibik-Insel Martinique ankert. Die Familie wird dort vier Monate verbringen, bevor sie nach St. Vincent und die Grenadinen und danach weiter nach Venezuela segelt. Alan, der an Bord unterrichtet wird, lernt ausserdem bei den Tauchgängen mit seinem Vater viel über das Leben. So bringt er sich die Schmuckherstellung aus schwarzen Korallen bei, die er an den Stränden sammelt und an andere Boote verkauft. Er versucht sich sogar im Zeichnen einer Mini 6.50 und einer IMOCA 60.
 


Folge 2 | 2001

Start zum grossen Abenteuer der Familie Roura! Ihre Reise führt sie ein ganzes Jahr lang durch den Atlantik. Erster Stopp sind die Kanarischen Inseln, wo die Familie einige Zeit auf der Insel Graciosa verbringt. Begleitet von seinen Eltern, seinem Bruder und einer seiner beiden Schwestern, sieht Alan mit strahlenden Augen zum ersten Mal eine Mini-Transat-Flotte. Noch bevor die Rouras ihre nächste Station, die Kapverden, erreichen, sind die Weichen für Alans zukünftige Karriere bereits gestellt. 


Folge 1 | 1995 - 1998

Der 2-jährige Alan ist bereits ein kleiner Matrose. Seine Eltern, gelangweilt vom Leben an Land, entscheiden sich, ein Boot zu kaufen und auf dem Genfersee zu leben. Ihre Basis ist Port-Noir in Genf. Drei Jahre später tauschen sie ihr treues Motorboot «Almyr» gegen ein Longvent-Segelboot von 12,5 Metern Länge: die «Ludmilla». Ein Leben, begleitet vom Geplätscher des Wassers, nimmt damit seinen Anfang…





Fotos © Roura Familie



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