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Start in die Saison verzögert sich

30.03.2020


Verzögerter Start in die neue Saison für Alan Roura und das Team La Fabrique. Die beiden im März und April mit einem Figaro Bénéteau vorgesehen Vorbereitungsregatten Solo Maître CoQ und Solo Concarneau wurden aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie abgesagt. Immerhin erfolgte der Transfer des IMOCA La Fabrique nach Lorient pünktlich am 17. März.

An der französischen Atlantikküste angekommen, hätte die La Fabrique eigentlich im Rahmen einer notwendigen Aufrüstungsphase ins Wasser gesetzt und auf den ersten Regattastart im Rahmen der Transat CIC im Mai vorbereitet werden sollen. Aufgrund eines im Zusammenhang mit dem Coronavirus erlassen Verbotes für alle nautischen Aktivitäten kann dieser Plan aktuell aber nicht umgesetzt werden. «Die Bootswelt ist wie viele Andere von der aktuellen Krise betroffen», so Alan Roura, «und uns bleibt vorderhand nichts anderes übrig, als abzuwarten. Wir sind bereit, La Fabrique wieder ins Wasser zu setzen, aber im Moment können wir nicht vorhersehen, wann dies geschehen wird.» 

Schwierige Planung

Klar ist, dass der Vorbereitungsplan des La Fabrique Sailing Teams aufgrund des Virus gehörig durcheinandergebracht worden ist. Ob der Start zur Transat CIC am 10. Mai wie geplant erfolgen kann, steht aktuell in den Sternen. Trotzdem bleibt Alan Roura gelassen. "Wenn auch die Transat dem Coronavirus zum Opfer fallen sollte, werde ich nicht zu denjenigen gehören, welche das am Härtesten trifft», erklärte der 27-jährige Skipper. «Ich kenne mein Boot und habe mich bereits für die Vendée Globe qualifiziert. Falls es tatsächlich so kommen sollte, werden wir versuchen, das Beste aus der Situation zu machen.» Die Vendée Globe, die härteste und wichtigste Einhandregatta der Welt, startet am 8. November 2020. 


Foto © Christophe Breschi / La Fabrique



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