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Défi Azimut : Letztes Testrennen für Alan Roura

23.09.2018

«Schneller», lautete also das Motto und das war dann am Sonntagmorgen für die «Speed Run Session» tatsächlich der Fall. Eine gerade Linie von 1,5 Meilen im Westen von Groix Island bei 75° und einem Wind von 20 bis 30 Knoten. Am Ende der einzigen Session, die in der Rangliste verzeichnet war, hatte Alans Crew dennoch einen zweiten Versuch. Dank Alans Feedback nach 24 Stunden Alleinsegeln, konnten die Segler des «La Fabrique Sailing-Teams», verschiedene Einstellungen testen und das Potenzial des Schweizer 60-Fuss-Bootes noch besser nutzen. Da es jedoch keine stabilen Winde gab, beschloss die Organisation, die Rennen zu beenden. "In Anbetracht der Zeitabstände und des Geschwindigkeitszuwachses im zweiten Lauf, hätten wir auf dem Podium stehen können", erklärte Alan mit einem schelmischen Lächeln. 

Nach dem eher enttäuschenden Wochenende wird Alan Roura sein Training am Montag mit einem mehrtägigen Offshore-Kurs mit Trainer Tanguy Leglatin wieder aufnehmen. 

Denn nun zählt der Countdown: Nur noch 41 Tage bis zum Start der «Route du Rhum». 

Es war der letzte Test vor der «Route du Rhum», für Alan Roura auf der IMOCA von La Fabrique. An diesem Wochenende beendete der Genfer die «Défi Azimut-Regatta» auf dem fünften Platz nach einer Session mit verkürzten Geschwindigkeitsläufen und auf dem zehnten Platz nach der 24-Stunden-Solofahrt.

Die Generalprobe der IMOCAs ist somit nach der “Défi Azimut-Regatta” abgeschlossen und nun beginnt der Countdown zur “Route du Rhum”, mit dem Start am 4. November.  Das Wochenende verlief für den Genfer Skipper Alan Roura allerdings nicht nach Wunsch: "Ich kann nicht verhehlen, dass ich ziemlich enttäuscht bin. Der Start missglückte mir auf meinem 24-Stunden-Solokurs völlig und ich kam so nicht richtig auf Touren”, so Roura.

Akt 1: 24-Stunden-Solo-Kurs

© Théo Reynal / Air Vide et Eau Productions / La Fabrique Sailing Team

Alan musste von Anfang an viel arbeiten. Bei Einbruch der Dunkelheit, während einer Wendung in den Norden, bekam Roura die Chance, mehr Druck während der angekündigten ruhigen Stunden auszuüben. "Aber ich habe meinen ersten Wendepunkt verpasst, ich war eine Viertelstunde zu lange unterwegs", gesteht Alan.

Später, auf dem Kurs angekommen, markieren sie Pen Men als Zwölfter und Alan und La Fabrique wagten es, beim Gybing "drinnen" zu sein. Zwei Plätze wurden am Ende des Tages damit gewonnen. Auf dem Weg nach Lorient wurde Roura allerdings noch von Fabrice (Amédéo) überholt. Somit beendete Roura die Regatta auf dem 10. Platz, zehn Minuten hinter dem achtplatziertenFabrice und zwei Minuten hinter dem neuntplatzierten Stéphane Le Diraison. "Es war eine sehr knappe Entscheidung. Mit fünf Meilen mehr, und die Rangliste hätte vielleicht anders ausgesehen. Ich habe alles gegeben, habe gute Manöver gezeigt und kaum geschlafen, aber ich habe immer noch Potential, meine Folieneinstellungen zu optimieren. Am Sonntag haben wir mit der Crew zudem gesehen: Als wir die Foils 10 bis 15% mehr herausgenommen haben, konnten wir drei Knoten mehr an Geschwindigkeit erreichen Das ist also die ganze Arbeit, die ich noch zu erledigen habe.»

Akt 2: Geschwindigkeitsfahrten


© Yvan Zedda / Défi Azimut

«Schneller», lautete also das Motto und das war dann am Sonntagmorgen für die «Speed Run Session» tatsächlich der Fall. Eine gerade Linie von 1,5 Meilen im Westen von Groix Island bei 75° und einem Wind von 20 bis 30 Knoten. Am Ende der einzigen Session, die in der Rangliste verzeichnet war, hatte Alans Crew dennoch einen zweiten Versuch. Dank Alans Feedback nach 24 Stunden Alleinsegeln, konnten die Segler des «La Fabrique Sailing-Team», verschiedene Einstellungen testen und das Potenzial des Schweizer 60-Fuss-Bootes noch besser nutzen. Da es jedoch keine stabilen Winde gab, beschloss die Organisation, die Rennen zu beenden. "In Anbetracht der Zeitabstände und des Geschwindigkeitszuwachses im zweiten Lauf, hätten wir auf dem Podium stehen können", erklärte Alan mit einem schelmischen Lächeln. 

Nach dem eher enttäuschenden Wochenende wird Alan Roura sein Training am Montag mit einem mehrtägigen Offshore-Kurs mit Trainer Tanguy Leglatin wieder aufnehmen. 

Denn nun zählt der Countdown: Nur noch 41 Tage bis zum Start der «Route du Rhum». 

Titelbild © Théo Reynal / Air Vide et Eau Productions / La Fabrique Sailing Team



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