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Route du Rhum : T-14

21.10.2018

Auf seiner zum Foiler umgebauten IMOCA La Fabrique wird Alan Roura am 4. November zur Route du Rhum – Destination Guadeloupe starten. 14 Tage vor dem grossen Ereignis gibt es hier ein Update über ein ereignisreiches Jahr für das La Fabrique Sailing Team und seinen Skipper.

Dass Alan Roura und La Fabrique ihre Zusammenarbeit 2017 verlängert haben, liegt auch daran, dass sie gemeinsame menschliche Werte und einen hohen Ehrgeiz teilen. Der 25-jährige Skipper, der bereits auf viel Erfahrung zurück blicken kann, und die Waadtländer Fabrik für traditionelle Bäckerkunst, die im Sektor Segeln noch relativ neu ist, wollen sich gemeinsam weiterentwickeln. Vor diesem Hintergrund wurde entschieden, ein Boot der Zwischengeneration zu erwerben und mit Hydrofoils auszustatten.

Mit einer professionellen Mannschaft an seiner Seite und einer gesicherten finanziellen Situation freundet sich der junge Skipper am Steuer eines neuen Bootes (Beispiele: MACSF, Votre Nom autour du Monde und Brit Air) mit dem Gedanken an, dass ihn die Segelwelt im Auge behält. Mehr noch: Nachdem er vergangenen Winter sein Einrumpfboot zu einem «Foiler» umbaute, gilt er nun als ernst zu nehmender Underdog. Da die Hälfte der an der Route du Rhum 2018 teilnehmenden Boote über diese Auftriebsflügel verfügt, stand es ausser Zweifel, dass La Fabrique nachziehen muss.

Vom Underdog zum echten Rivalen

Seit mehr als einem Jahr unterzieht sich Alan Roura einer körperlich herausfordernden Vorbereitung, um für diese Abenteuer fit zu sein. Dabei wird er von Berater Stéphane Eliot und Trainer Tanguy Leglatin unterstützt. So verfügt er über die Mittel, um bei seiner nächsten Weltumsegelung auf den vorderen Plätzen mitzumischen!

Der Blick der Trainer

Tanguy Leglatin, Trainer 

«Alan und ich sind im Moment in einer Kennenlernphase. Ich verschaffe mir einen Überblick darüber, was getan werden muss – technisch und menschlich – und wie ich mit meinem Wissen über diese Boote Alan helfen kann.

Auf dem Boot muss viel ergonomische Arbeit geleistet werden, denn es ist sehr energieaufwendig – Alan macht vieles sensibel, und wir arbeiten nun daran, seinen Komfort zu verbessern und somit seine Energie zu sparen. Diese kann er für Anpassungen, Strategie, Manöver usw. einsetzen. Am Ende der Route du Rhum können wir eine Bestandsaufnahme dieses ersten Ansatzes machen, um ein weiterführendes Ausbildungsprogramm bis zur Vendée Globe aufzubauen.»

Stéphane Eliot, sportlicher Berater 

«Auch wenn die physische Vorbereitung nicht zuoberst auf seiner wöchentlichen To-do-Liste steht, bindet Alan diese dennoch in sein Leben als Unternehmer ein. Er drückt sich nicht vor den geforderten Bemühungen. Meine Rolle besteht darin, die Vorbereitung mit den Besonderheiten der vor ihm liegenden Hochseeregatta und seiner Persönlichkeit abzustimmen. Wir widmen uns verschiedenen Aspekten: dem Energiehaushalt, dem Muskelaufbau, der Tiefensensibilität und der Dehnung. Alan will alle Chancen nutzen, die ihm helfen, seine Ziele zu erreichen.»


Fotos © Christophe Breschi / La Fabrique Sailing Team



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