transat-jacques-vabre-t-6

Transat Jacques Vabre: T-6

21.10.2019


Eine Woche vor Beginn der 14. Ausgabe der Transat Jacques Vabre schliessen der Schweizer Skipper Alan Roura und sein Co-Skipper Sébastien Audigane die letzten Vorbereitungen ab. 30 IMOCAs sind am Start, die Crew von La Fabrique will vorne mitzumischen.

Während die Feierlichkeiten rund um das Paul Vatine Basin in vollem Gange sind, sind die Mitglieder des La Fabrique Sailing Teams am Dock von du Havre mit etwas anderem beschäftigt. Auch wenn die IMOCA La Fabrique am Donnerstagabend im normannischen Hafen ankam und eigentlich bereit ist, über den Atlantik zu fahren; ein Rennboot ist nie ganz «bereit». Alan Roura, Sébastien Audigane und das Team sind daher damit beschäftigt, die letzten Checks durchzuführen. Neben den banaleren Vorbereitungen wie Tanken, Bordapotheke aufstocken, das Boot oder alle Sicherheits- und Ersatzausrüstungen beladen, gilt es zudem die letzten Feineinstellungen und kleinen Reparaturen durchzuführen. «Dies ist die Zeit, in der die Vorbereitung verfeinert werden muss und wir versuchen, uns gleichzeitig auszuruhen», sagt Alan. Nicht einfach, wenn Skipper und Co-Skipper auch sonst beliebt sind: Für Briefings und andere Rennverpflichtungen, Autogrammstunden und viele Fotos, Videos und Interviews der Organisatoren und Medien. Das Programm ist für das Duo, das am kommenden Sonntag für etwa zwei Wochen auf See gehen wird, nicht immer nur entspannend.

Spielen bei Wind und Wetter

Der Wettkampf über den Atlantik wird immer härter: Mit 30 IMOCA-Booten am Start, darunter fünf neue «Foiler», wird die Crew von La Fabrique vor einem sehr anspruchsvollen Feld stehen. «In der Kategorie IMOCA gibt es ein aussergewöhnlich grosses Feld mit sehr guten Booten und super Skippern, so dass es für uns ein sehr gutes Resultat wäre, in die Top 10 zu kommen», bestätigt Sébastien. «Wir werden nicht auf den Sieg zielen können, aber es gibt trotzdem eine gute Leistung zu erbringen», sagt Alan. Das Ziel des schweizerisch-französischen Tandems ist es daher, mit ihren direkten Gegnern zu spielen und im ersten Teil des Tableaus zu sein. «Wir wollen einen guten Kurs fahren und in unserem ‘Rennen im Rennen’ eine gute Figur zeigen», fasst Sébastien zusammen.

Ihre Stärke? Obwohl La Fabrique, die 2007 ins Wasser gelassen wurde, nicht die schnellste IMOCA ist, hat das Schweizer Einrumpfboot seine Zuverlässigkeit bei starken Winden bewiesen. «Wir hoffen, im Golf von Biskaya schwieriges Wetter zu haben. Das würde uns in die Karten spielen», sagt Alan. «Wir haben das Boot dafür und sind darauf vorbereitet. Wir werden nicht zögern anzugreifen, während wir unsere Müdigkeit an den wichtigen Stellen gut managen.» Auf einer Strecke, die sie beide gut kennen (dies ist ihr dritter gemeinsamer Wettkampf), werden Alan und Sébastien eine Top 15 oder sogar eine Top 10 anstreben, mit dem primären Ziel, das Beste zu geben und ein schönes Rennen zu fahren.

Startschuss zur Transat Jacques Vabre ist am Sonntag, 27. Oktober um 13:15 Uhr.

Foto © Christophe Breschi / La Fabrique



OFFICIAL SPONSOR